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AUS MEINER LEBENSREISE

Bei mir bist du wortwörtlich in besten Händen! Ich massiere deine vieltrainierten und verspannten Muskeln wieder geschmeidig und leistungsfähig und bringe deinen Körper neu in Schwung! Denn mein Herz schlägt für Menschen und was sie bewegt. Neben meiner Ausbildung als medizinische Masseurin mit zahlreichen Weiterbildungen helfen mir vor allem meine langjährige Erfahrung im Profiradsport als Rennfahrerin und Masseurin, reichlich Begeisterung und viel Empathie.

Ich bin Simi Trafelet – Sportmasseurin, Greator-Coach in Ausbildung, Rennradfreak, Trailrunnerin und Stehauffrau. Ich freue mich, dir in meiner Praxis „Sportmassage, die bewegt“ in Wetzikon etwas Gutes zu tun!

Auf der Sonnenseite: Als Athletin und Masseurin im Spitzensport

1981 im Zürcher Oberland geboren und aufgewachsen, war ich schon von klein auf sehr radsportbegeistert: Nachdem ich als Kind verschiedene grössere und kleinere Vierbeiner im Dorf betreut hatte, sattelte ich dank meinen Brüdern mit 11 Jahren hauptsächlich auf Drahtesel um.

Als ehemalige aktive und ambitionierte Radrennfahrerin weiss ich, was es heisst, hart zu trainieren und für ein Ziel alles zu geben. In meiner 11-jährigen Karriere zeigte ich denn neben einigem Talent auch sehr früh viel Biss: Ich wurde dreimal Schüler-Schweizermeisterin und startete als 17-jährige Juniorin erstmals an einer Weltmeisterschaft im Schweizer Nati-Dress. Es folgten verschiedene Rundfahrten, Europa- und Weltmeisterschaften – 2001 erstmals bei der Elite. Mit weiteren Weltcup-Rennen und Rundfahrten wurde 2002 mein erfolgreichstes Radsportjahr, bevor ich nach der Saison 2003 meine aktive Karriere beendete.

Dem Profi-Radrennsport blieb ich aber weiter treu. Nach Abschluss meiner Ausbildung als medizinische Masseurin betreute ich 2005 und 2006 mehrere Schweizer Nationalteams. Von 2007 bis 2010 durfte ich als Masseurin und Betreuerin der Profiteams Bigla und HTC-Columbia sowie der amerikanischen Nationalmannschaft durch die Welt reisen und dem Radsport etwas von dem zurückgeben, was er mir gegeben hat. Ich behandelte unter anderem eine mehrfache Olympiasiegerin sowie mehrere Weltmeisterinnen, Weltcup-Gewinnerinnen und Siegerinnen verschiedener Rundfahrten, aber auch immer wieder aufstrebende Nachwuchssportler und -sportlerinnen. Die Erfahrungen, die ich als Athletin gemacht hatte, waren dabei stets Gold wert!

Die dunklen Schatten: Sportverletzungen und Essstörungen

Neben der Sonnenseite im Spitzensport erlebte ich aber auch immer wieder dunkle Schatten – zum Beispiel mehrere Verletzungen, die ich mir durch Stürze vom Rad zuzog. Sie lehrten mich Geduld und dass Gesundheit nicht selbstverständlich ist. 1999 trat ich die Rückreise von einem Rennen mit der REGA an. Dass ich kurz darauf trotzdem zur WM-Qualifikation starten konnte, verdankte ich meiner Physiotherapeutin, die mich äusserst gekonnt massierte. Mein Interesse am menschlichen Körper war geweckt, der Samen für meine berufliche Laufbahn gesät. Im Herbst 2000 begann ich neben dem vielen Radsporttraining die Ausbildung zur medizinischen Masseurin EFA in St. Gallen, die ich zwei Jahre später abschloss. Dass ich weiss, was es heisst, nach einer Verletzung wieder zurückzukommen, hilft mir in meinem Beruf noch heute sehr viel.

Eigentlich wäre meiner Profikarriere im Radsport nichts mehr im Weg gestanden – ausser ich selbst und meine krankhafte Essstörung, die ich während meiner Spitzensportzeit entwickelte. Die völlig unkontrollierten, meist heimlichen Fressattacken dominierten schon bald mein Leben und die Sucht zwang mich, meine Radsportkarriere zu beenden. Erst Jahre später lernte ich in einer Klinik für Essstörungen über mehrere Monate, wieder normal zu essen. Dass ich dieses langanhaltende Tief letztlich überwinden konnte, hat mich als Mensch sowohl geprägt als auch gestärkt.

Mein Heute: Eigene Massage-Praxis und eine besondere Lehre…

Nach meinen Massier-Jahren im Profiradsport und einiger Zeit in Hamburg eröffnete ich schliesslich im Juni 2013 in Wetzikon meine eigene Sportmassage-Praxis, in der ich seither mit viel Passion Hobby- und Halbprofi- aber auch mal Sofasportler geschmeidig knete. Nach zahlreichen medizinischen Weiterbildungen folgte 2020 eine weitere, besondere Lehre: Dank viel Zeit und Muse infolge eines Reitunfalls befasste ich mich mit meiner Persönlichkeitsentwicklung auf einer neuen Ebene. Was zuerst Selbststudium war, setzte sich fort mit der Ausbildung zum Greator-Coach – die perfekte Ergänzung, um deinen Körper zukünftig nicht nur mit Massagen, sondern bei Bedarf auch auf mentaler oder emotionaler Ebene zu unterstützen.

Und sonst noch: Töchter, Tiere und Trails

Als Mutter von zwei bezaubernden Töchtern kenne ich das Dilemma übrigens nur allzu gut, Familie, Beruf, Sport und Zeit für mich unter einen Hut zu bekommen. Als Lösungsansatz betreibe ich heute Trailrunning, das ich vor einigen Jahren dank meinem Hund entdeckt habe, der zusammen mit vier Katzen und einem Pferd meine Grossfamilie komplettiert und quasi den Kreis zu meiner Kindheit schliesst. Denn meine Hingabe für andere prägt mich seit jeher – egal ob für Mensch oder Tier…